Meine Geschichte
Eine Küche, fünf Kinder und ein Neubeginn
Der Bericht — ohne Zierrat — davon, wie ich gelernt habe, meine Kinder großzuziehen, ohne mich selbst aufzureiben.
Das Bekenntnis
Warum daraus eine ganze Geschichte machen? Die Kinder, die Selbstachtung?
Um ehrlich mit mir selbst zu sein: Ich tue es nicht, weil es sich gut erzählen lässt. Und auch nicht, um die Häkchen der wertschätzenden Elternschaft abzuhaken — bei allem Respekt.
Sagen wir, die Scheidung meiner Eltern hat mich viel tiefer geprägt, als ich zugeben wollte. Es ist bequem, Menschen in Schubladen zu stecken. Aber jeder ist einzigartig, und unsere Antworten auf die Welt tragen Dinge in sich, die die Logik allein niemals erfassen wird.
Ich hatte einen Vater, der immer ein Gentleman war, und eine starke Mutter. Und doch habe ich in meinem Leben als Frau und Mutter die Rolle der Abhängigen übernommen, der, die sich beugt. Das Opfer, die grenzenlos gegebene Liebe — zur Tugend erhoben. Darunter verbarg sich etwas anderes: die tiefe Angst, verlassen zu werden.
Und dann, wenn man so viel erlebt hat wie ich, knirscht eines Tages das Eis. Man willigt ein, der eigenen Wahrheit ins Auge zu sehen. Man fragt sich, warum so viel Aufopferung nie das Ergebnis bringt, das man sich erhofft hatte: dankbare Kinder, liebende Kinder.
Man versteht: Man hat all diese Zeit aus dem Mangel gegeben. Aus Angst vor. Aus Angst, dass.
Dann habe ich mich gefragt, wie ich es besser machen kann. Und die Antwort kam ganz von selbst: Sèna Sublime.
Sie ist jene leise Stimme, auf die wir aus tausend Gründen nicht hören: die Logik, das Urteil, die Regeln der Gesellschaft, die Gemeinplätze. Und dabei hatte sie schon alle Antworten, die ich brauchte. Die, die mein Leben für immer verändern würden. Besser noch: die, die meinem Leben endlich den Sinn und die Farbe geben, die ich so lange gesucht hatte.
In der Welt der Erwachsenen wird diese Stimme beiseitegeschoben. «Das ist Frauenkram.» «Das ist das Herz, das denkt nicht.» «Damit kommt man nicht weit.»
Ich vergleiche sie gern mit einem Navigationsgerät. In mir funktioniert es genau so: Es kennt alle möglichen Wege und gibt mir die Richtung. Meine Logik hilft mir dann nur noch beim Fahren — rechts, links — wie am Steuer eines Autos.
«Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.»
— ein Gedanke, der gemeinhin Albert Einstein zugeschrieben wird
Der goldene Käfig der Mutterschaft
Mutter sein: ein goldener Käfig. Aber ein Käfig bleibt es.
Entschuldige. Kein Glamour heute Abend. Modus ohne Filter.
Unter der Last der Verantwortung habe ich mich verausgabt.
Unter dem Joch der Welt und ihrer einfachen Antworten — die Angst, die Ablehnung, der Hass auf das Andere — habe ich mich sterben lassen.
Vollständige Auflösung. Notwendig.
Aus diesem Staub konnte etwas anderes werden. Eine andere Stimme. Ein neuer Weg.
Der der wahren Liebe. Bedingungslos.
Der Liebe, die neugierig hinschaut, statt zu urteilen. Der Liebe, die dem Leben Raum lässt. Der Liebe, die das Unendliche des Möglichen wählt, um das Andere leben zu lassen.
Die Struktur, die erhebt
Die Liebe, die die Notwendigkeit der Struktur versteht.
Regeln, die führen und veredeln. Nicht die, die bestrafen und verstoßen.
Strukturen, die uns unserer Menschlichkeit zurückgeben — der Liebe, dem Frieden, der Annahme — in einer Welt, die dir zuflüstert, alles sei erlaubt.
Natürlich ist alles erlaubt.
Aber tut es deiner Seele gut?
Die Brücke zwischen zwei Welten
Diese Liebe baut Brücken zwischen zwei Welten, die nicht mehr in Opposition stehen.
Das Kind: der Traum, die alltägliche Magie in reinstem Zustand, ohne Kunstgriff — ohne Titel, ohne Bankkonto, ohne Diplome.
Du: die Führung, die Struktur, die Weisheit.
Diese Liebe hat begriffen: Das Kind ist der Weg zur Stimme ohne Angst.
Mama, du darfst wieder fühlen. Du darfst das Mädchen, das in dir ist, wieder leben lassen. Du bist in Sicherheit.
Und dass der Erwachsene der Weg zur Weisheit ist — jener, die sich endlich zu leben erlaubt und den Bomben ausweicht: dem Hass, der Zerstörung.
Alles beginnt am Tisch
Dieser Weg beginnt rund um einen Tisch.
Symbolisch. Essen ist lebensnotwendig. Du wirst mindestens zweimal am Tag daran vorbeikommen.
Ein Moment, in dem du wählen kannst: kommunizieren. Oder dich selbst umgehen.
Genau dort wird diese so einfache und doch so gründende Botschaft weitergegeben, für eine Seele, die sich öffnet:
Du zählst für immer. Ohne Bedingungen.
Auch wenn du in den Augen der Welt nichts Außergewöhnliches getan hast.
Du bist der außergewöhnliche Teil. Du bist eine unendlich komplexe Struktur.
Und du hast es zugelassen.
Diese sechs E-Books sind aus diesem Weg entstanden. Sie sind für euch, erschöpfte Mütter, klarsichtige Mütter, Mütter, die eine andere Sprache suchen als die der Angst.